Der Wille zu gewinnen ist wichtig.
Der Wille zu trainieren ist entscheidend.
, Nodari Tina

Formtest für den Schwimmclub Schaffhausen am Hi-Point Meeting

Der Schwimmclub Schaffhausen sicherte sich eine Silbermedaille, zwei Bronzemedaillen und sieben Finalqualifikationen

Am vergangenen Wochenende fand in Oerlikon das 43. Internationale Hi-Point Meeting statt. Rund 500 Schwimmerinnen und Schwimmer aus 38 Vereinen nutzten den Wettkampf, um ihren Formstand zu überprüfen und sich nun noch optimal auf die Schweizermeisterschaften in zwei Wochen vorzubereiten. 

Am vergangenen Wochenende nutzte das zehnköpfige Team des Schwimmclub Schaffhausen das 43. Internationale Hi-Point Meeting in Oerlikon als wichtige Standortbestimmung. Zwei Wochen vor den Schweizermeisterschaften galt es, den Formstand zu überprüfen und wertvolle Wettkampferfahrung zu sammeln, die ins Training einfliessen. In einem stark besetzten Teilnehmerfeld wurden alle Lagen und Distanzen geschwommen. Nach den Vorläufen am Morgen folgten am Nachmittag die Finalläufe, aufgeteilt in zwei Kategorien: Jahrgänge 2007 und jünger sowie Jahrgänge 2006 und älter.  

Für Medaillen sorgten Lorena Frano und Danilo Favale. Frano holte im Final über 200 m Schmetterling eine Silbermedaille. Favale qualifizierte sich gleich für zwei Finalläufe und machte es über 200 m Brust besonders spannend. Bis zum Anschlag war unklar, ob es für eine Medaille reichen würde – am Ende teilte er sich zeitgleich mit einem Konkurrenten den dritten Platz. Am Sonntag doppelte er nach und sicherte sich auch über 100 m Brust eine Bronzemedaille.  Knapp an Edelmetall vorbei schwamm Ella Nodari. Über 200 m Freistil lag sie lange auf Medaillenkurs, musste sich aber auf den letzten 50 Metern geschlagen geben und wurde Vierte. Erim Ekinci überzeugte mit Finalteilnahmen über 100 m Freistil und 100 m Schmetterling und belegte die Plätze sechs und sieben. Aurel Saladin glänzte mit einer neuen persönlichen Bestzeit über 400 m Lagen und erreichte Rang elf. Gabriel Dubs schlug über 100 m Rücken mit neuer Bestzeit als 13. an, während Jana Bold über 200 m Rücken den 14. Platz belegte.  
Auch in den Vorläufen gab es starke Leistungen. Ben Wanner verbesserte sich in fünf Rennen gleich viermal und erzielte neue Bestzeiten. Marlon Gloor startete sechsmal und knackten in der Hälfte seiner Rennen die bisherigen Bestmarken. Linus Zimmermann, der seinen Trainingsumfang aus beruflichen Gründen reduzieren musste, konnte in sechs Rennen zwei neue Bestzeiten schwimmen.
Nun stehen für das Team zwei letzte intensive Trainingswochen an, um die Erkenntnisse aus Oerlikon zu nutzen und an den Schweizermeisterschaften in Topform an den Start zu gehen.